Mein Equipment als Fotograf.

Ungestellte bewegende Momente festzuhalten, berührt mich jedes Mal aufs Neue – und das obwohl ich bereits seit 2016 Hochzeiten fotografiere.

Um aber auf alle Eventualitäten eingestellt zu sein und auch unerwartete Situationen, wie schlechte Lichtverhältnisse, gekonnt zu meistern, ist ein professionelles Equipment unumgänglich. Ausschlaggebend für qualitativ hochwertige Resultate, sind meiner Meinung nach, Lichtstarke Objektive und große Sensoren. Nur diese sichern dem Endkunden letztlich angemessene Ergebnisse.

Welche Kamera nutze ich als Hochzeitsfotograf?

Mit den Jahren der Erfahrung habe ich gelernt, dass für mich ausschließlich Vollformatkameras in Frage kommen. Daher verwende ich seit etwa eineinhalb Jahren spiegellose Kameras der Marke Sony.

Fotografiere ich auf einer Hochzeit, umfasst meine Ausstattung stets zwei Kameras. Die verschiedenen Objektive ermöglichen es mir die wichtigsten Momente aus unterschiedlichen Winkeln richtig in Szene zu setzen.
Aufgrund einiger, für mich passender Besonderheiten, bin ich von einer Spiegelreflexkamera auf eine spiegellose Kamera umgestiegen. Zwar verbrauchen diese aufgrund des Suchers und des Displays mehr Storm, aber abgesehen davon, bringt sie mir nur Vorteile und ermöglicht hochwertige Bilder.

Meine Wahl fiel auf die Sony Alpha 7III sowie die höher auflösende Sony Alpha 7RIII.
Während die Alpha 7III eine Auflösung von 24 MP hat, löst ihr großer Bruder dagegen mit sagenhaften 42,2 MP auf. Ein großes Plus der beiden Kameras liegt definitiv darin, dass sie zwei Slots für Speicherkarten besitzen. Darauf lege ich ganz besonderen Wert, denn so kann ich euch die Sicherheit geben, dass alle Fotos doppelt gespeichert sind und im Fall der Fälle auf die zweite Karte mit denselben Daten zurückgreifen!
So gehen bei Verlust oder Beschädigung keine bezaubernden Momente verloren

Alternativ zu Sony gibt es noch eine Vielzahl an anderen Kameras. Leica ist eine davon und eine der bekanntesten Marken für Fotokameras, denn die Marke überzeugte seit jeher mit Qualität.

Welche Objektive kommen als Fotograf zum Einsatz?

Um euch die traumhaften Hochzeitsbilder zu ermöglichen, die ihr verdient, kommt es nicht nur auf die richtige Kamera an, sondern auch auf das passende Objektiv. Neben dem Body (also der Kamera an sich), spielen diese eine beinahe noch wichtigere Rolle. Durch sie ist es mir möglich Fotos in verschiedenen Brennweiten und mit extrem offenen Blenden zu erstellen.

Mit meinen Objektiven decke ich all diese notwendigen Brennweiten ab. Von 28 bis 180 mm mit einer durchgehender Blende von f2.8 habe ich immer alles dabei! Hierfür besitze ich das Tamron 28 – 75 mm f2.8 und das Tamron 70 – 180 mm f2.8. Natürlich dürfen auch lichtstärkere Festbrennweiten nicht fehlen. Hierfür nutze ich das Sigma 24mm f1.4 sowie ein Sigma 35mm f1.4. Und schließlich besitze ich noch ein extremes Weitwinkel-Objektiv von Sony. Dies hat eine sagenhafte Brennweite von 12 – 24mm. Das Weitwinkel-Objektiv kommt bei Immobilienfotografie zum Einsatz, um auch unterschiedlichste Locations in bester Qualität festhalten zu können.
Auf Hochzeiten verwende ich größtenteils eine Festbrennweite und ein Teleobjektiv an meinen Kameras, so gelingt es mir, ob nun nah oder fern, jedes Motiv einzufangen und keine Emotion zu verpassen!

Was habe ich als Fotograf sonst noch so dabei?

Einen Schokoriegel für den kleinen Hunger zwischendurch.

Wer glaubt „das müsste dann aber alles sein“, der liegt weit daneben! Unverzichtbar ist an dieser Stelle der passende Kamerarucksack um mein Equipment überhaupt unbeschadet transportieren zu können.
Darin befindet sich noch allerlei Zubehör, dass die Bilder letztlich erst richtig rund erscheinen lässt 😉

Mein Anspruch ist es zwar für möglichst natürliche Bilder so gut es geht auf Blitz zu verzichten, aber mit den Jahren hat sich ein Aufsteckblitz in besonders dunklen Räumen als durchaus praktisch erwiesen.

Nicht wegzudenken sind natürlich Speicherkarten! Denn was nützen schon die besten Erfahrungswerte und ein breit aufgestelltes Equipment, wenn am Ende keine Daten gesichert sind?
Um solche Problemen von vornherein zu umgehen, statte ich meine Kameras stets mit gleich zwei Speicherkarten aus. So werden eure bedeutenden Erinnerungen direkt doppelt geschützt, sodass auch wenn mal was schief gehen sollte nichts verloren ist.
(Wenn ihr mehr über meine Datensicherung wissen möchtet, geht’s hier weiter)

Spiegellose Kameras schießen qualitativ hochwertige Bilder, verbrauchen aber leider auch sehr viel Akku. Daher haben meine Kameras an ihrem Body (wir erinnern uns, der Kamera an sich) einen Batteriegriff. Der Vorteil es solchen besteht darin, dass sich hierin nicht nur zwei Akkus gleichzeitig verstauen lassen. Es schont außerdem mein Handgelenk, wenn ich Bilder im Hochformat knipse 😀

Fotografieren ist mehr als nur den Auslöser zu drücken. Um neben dem Bilder machen, auch Equipment wechseln zu können, Anweisungen per Handzeichen zu geben usw. ist es dementsprechend nötig zwischendurch wenigstens mal eine Hand freizuhaben. Da sich das mit zwei Kameras etwas schwierig gestalten würde, habe ich außerdem einen Kameragurt, an dem ich meine beiden DSLM (Digital Single Lens Mirrorless) Kameras befestigen kann. Der Gurt gewährt mir Bewegungsfreiheit, aber auch alles direkt griffbereit zu haben.

Ganz klein, aber doch äußerst praktisch – der Reinigungspinsel. Mit ihm lassen sich schnell und unkompliziert Staub, Fingerabdrücke oder auch Regentropfen von der Linse entfernen. Der darf nie fehlen!

Ebenso bietet es sich an, Filter zu besitzen. Diese können für verschiedene Zwecke zum Einsatz kommen. Während sie das Objektiv vor Staub, Nässe oder Berührungen schützen. Kann zum Beispiel ein Pol-Filter Spiegelungen aus Glasscheiben entfernen. Am häufigsten jedoch findet der ND Filter Verwendung. Dieser hat auf die Kamera in etwa die Wirkung einer Sonnenbrille. Das bedeutet, es besteht die Möglichkeit, die Verschlusszeit zu verändern, so ist auch tagsüber eine Langzeitbelichtung möglich. Um hier mal die gängigsten genannt zu haben, natürlich gibt es noch unzählige weitere Arten von Filtern.

Und schließlich – das Stativ. Für Landschaftsfotografen nicht wegzudenken. Ohne ein Stativ gelingt hier nämlich nichts. Eine Langzeitbelichtung erfordert nämlich, dass die Kamera mehrere Sekunden oder gar Minuten unbeweglich an einem Punkt bleibt, sonst erhält man nichts weiter als verwackelte Aufnahmen. Auch bei Hochzeitsbildern bietet sich so ein Stativ gelegentlich an, um entweder die gesamte Hochzeitsgesellschaft festzuhalten oder Langzeitbelichtungen zu machen während der Feier.